Meine Geschichte
Hi! Schön, dass du auf dieser Seite gelandet bist. Ich bin Niclas, 28, und AERVION® ist das, was aus einem Gefühl geworden ist, das ich schon als Kind hatte. Diese Seite ist emotional und ohne Skript verfasst und gibt Einblicke in den Weg den ich gegangen bin. AERVION® ist nicht irgedeine Firma, sondern 100% Niclas und 100% Herzblut. So gut es geht, habe ich hier den gesamten Weg verewigt.
Ich wusste schon in meiner frühen Jugend, dass ich irgendwann etwas Eigenes machen will. Das war kein Plan und keine Strategie, sondern einfach da. Andere haben sich gefragt, wo sie später mal angestellt sein wollen, ich habe mich gefragt, wann ich wohl meine eigene Firma haben werde.
2014 -2025
Ausbildung, Außendienst & immer noch der Gedanke an was Eigenes..
2014 habe ich mich für den Weg als Schädlingsbekämpfer entschieden und meine Ausbildung begonnen. Nach dem Abschluss bin ich in genau dem Betrieb geblieben, in dem ich gelernt habe, insgesamt sechs Jahre. Dort habe ich mein Handwerk gelernt, aber vor allem habe ich gelernt, wie man mit Menschen umgeht, wie man Verantwortung übernimmt und wie man Probleme löst, die sonst keiner anfassen will.
2020 wollte ich dazulernen und wachsen. Also habe ich meinen Ausbildungsbetrieb verlassen und bei einem Weltkonzern angefangen. Anderes Tempo, andere Strukturen, andere Maßstäbe. Dort habe ich bis Mitte 2025 gearbeitet.
Der Job war Außendienst im besten und im härtesten Sinne. Früh raus, den ganzen Tag unterwegs, ein Termin nach dem anderen, viele Kilometer, viel Wetter, viel Dreck. Ich hatte oft richtig Spaß daran. Es gab Tage, an denen ich abends ins Auto gestiegen bin und wusste, dass ich heute jemandem wirklich geholfen habe. Kollegen, mit denen man gelacht hat. Situationen, über die ich heute noch Geschichten erzählen kann.
Aber der Job hat auch geschlaucht. Lange Tage, körperliche Arbeit, ständige Erreichbarkeit, und am Ende immer das Gefühl, dass der Tag jemand anderem gehört hat. Genau in diesen Momenten, auf der Autobahn zwischen zwei Terminen oder abends, wenn ich fertig war und trotzdem nicht abschalten konnte, kam er immer wieder hoch. Der Gedanke an was Eigenes.
Ich habe ihn über Jahre mit mir herumgetragen. Manchmal habe ich ihn weggeschoben, weil es bequemer war. Manchmal habe ich Ideen aufgeschrieben und wieder verworfen. Aber weg war er nie. Er wurde mit jedem Jahr lauter.
Frühjahr 2025
Die ersten Schritte..
Im Frühjahr 2025 habe ich mich neben meinem Hauptjob im Bereich E-Commerce selbstständig gemacht. Ohne Businessplan, ohne Investor, ohne zu wissen, wo das Ganze hinführt. Ich wusste nur, dass ich anfangen muss. Die Richtung finde ich unterwegs, ganz dem Motto ,,Der Weg ist das Ziel''.
Der erste Schreibtisch. Der erste Arbeits-PC. mein eigenes Büro zu Hause, in dem ich abends die Tür zumachen und einfach machen konnte. Das klingt nach wenig, aber für mich war das der Moment, in dem aus einem Gedanken etwas Anfassbares wurde. Ein Platz, der nur für diese Sache da war..
Die Idee eines Nasenpflasters:
Die Idee kam nicht vom Reißbrett. Sie kam aus meinem eigenen Alltag.
Ich bin selbst sportlich und hatte in der Zeit gerade wieder richtig mit dem Gym angefangen. Und genau da ist mir aufgefallen, wie sehr mich etwas ausbremst, worüber ich vorher nie nachgedacht hatte. Meine Nase. Ich habe eine schiefe Nasenscheidewand und kämpfe seit Jahren mit einer verstopften Nase. Beim Sport genauso wie im Schlaf.
Dieses Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen, hat mich zermürbt. Beim Training merkst du das sofort. Du willst Luft holen und es kommt einfach nicht genug durch. Nachts das gleiche Spiel. Du liegst im Bett, kriegst keine Luft durch die Nase und stehst morgens auf, als hättest du gar nicht geschlafen.
Ich habe unzählige Produkte getestet. Viele juckten, manche hielten gar nicht, andere stanken so stark, dass sich kein normaler Mensch mit gesundem Verstand sowas ins Gesicht geklebt hätte. Dünne Streifen, schwache Klebekraft, billige Aufmachung, kein Anspruch. Irgendwann dachte ich mir: Es muss doch eine bessere und einfachere Lösung geben.
Und genau da fing alles an.
Name, Design & Entwicklung
Der Name stand relativ früh fest, und er kommt nicht von einer KI.
AER ist das lateinische Wort für Luft. Es steckt in allem drin, was mit Atmung und Sauerstoff zu tun hat: aerob, Aerodynamik, Aerosol. Für mich war klar, dass die Luft im Namen stehen muss, weil sie das ist, worum sich bei diesem Produkt alles dreht.
VION ist der Gegenpol dazu. Kein Fachbegriff, sondern ein Klang. Weich, fließend, leicht. Genau das Gefühl, das ich haben will, wenn ich morgens aufwache und frei durchatmen kann. Unbeschwert.
AERVION® ist also beides in einem Wort. Die Luft und die Leichtigkeit. Die harte Funktion und das weiche Gefühl. Ein Name, der sich nicht nach Drogerieregal anhört, sondern nach einer Marke, die man sich merkt.
Das Design ist aus demselben Gedanken entstanden. Schwarz als Basis, weil es ruhig, hochwertig und kompromisslos wirkt. Weiß für die transparenten, lag nah. Dazu ein helles, klares Blau als Akzent, das für Luft und Frische steht. Keine Apothekenoptik, keine grellen Farben, kein Chaos auf der Verpackung. Ich wollte, dass AERVION® auf deinem Nachttisch liegen kann, ohne dass es aussieht wie ein Medikament.
Ankunft der ersten Prototypen/Samples
Dann kam der längste Teil: Musterrunden, Klebekraft testen, Materialstärke anpassen, Hautverträglichkeit, Verpackung, wieder von vorne. Ich habe Muster in die Tonne geworfen, für die ich vorher Geld bezahlt hatte. Ich habe Lieferanten gewechselt. Ich habe Nächte damit verbracht, Unterschiede zu vergleichen, die andere gar nicht merken würden.
So lange, bis ich ein Nasenpflaster in der Hand hatte, das ich selbst jede Nacht trage.
Meine ersten Nasenstrips
Dann kam der Tag, an dem alles real wurde.
Wochenlang war AERVION® eine Datei gewesen. Ein Entwurf, eine Mail, eine Rechnung, ein Muster. Und dann stand plötzlich ein UPS Wagen vor der Tür und lud Kartons ab, auf denen mein eigenes Logo klebte.
Ich weiß noch genau, wie ich davor stand. Erst kurz gar nichts gedacht, dann direkt den ersten Karton aufgerissen. Eine Packung rausgenommen, in der Hand gedreht, das Gewicht gespürt, die Verpackung angeschaut, die ich Monate vorher am Rechner entworfen hatte. Und dann sofort ein Pflaster aufgemacht und aufgeklebt, einfach weil ich es sehen musste.
Das war der Moment, in dem aus Arbeit ein Produkt geworden ist. Alles, was davor war, die Nächte, die Muster in der Tonne, die Zweifel, stand auf einmal als Stapel in meiner Wohnung.
Danach war das Büro erstmal voll. Kartons an der Wand, Kartons neben dem Schreibtisch, Kartons im Flur. Und ich mittendrin, dabei, die ersten Bestellungen fertig zu machen.
Die erste Ware zu sehen ist etwas, das man nur einmal so erlebt. Und ich würde jederzeit wieder alles dafür tun.
Zwei Jobs, ein Kopf, 24 Stunden
AERVION® lief nebenbei. Ich war weiter fest angestellt, weiter im Außendienst, weiter früh raus.
Ich habe Nächte durchgearbeitet. Nicht ein oder zwei, sondern über Wochen von der Gründung an hinweg immer wieder. Produktentwicklung, Verpackung, Lieferanten, Listings, Bilder, Texte, Rechnungen, Behörden. Ich habe um zwei Uhr nachts noch Mails geschrieben und um sieben Uhr morgens wieder im Auto gesessen.
Ich bin übermüdet zur Arbeit gekommen, öfter als mir lieb war. Ich war unkonzentriert, habe Stress bekommen, weil mein Kopf woanders war. Mein Hauptjob und meine eigene Firma standen ständig im Konflikt miteinander. Zwei Dinge, die beide hundert Prozent wollten, und ich hatte nur einmal hundert Prozent zu vergeben.
Es gab Wochen, in denen ich ernsthaft überlegt habe, ob das hier Sinn ergibt. Ob ich mir gerade etwas aufbaue oder mich einfach nur kaputt mache.
Ich habe nicht aufgehört. Weil da immer dieses Gefühl war, dass es sich lohnt. Dass jede durchgearbeitete Nacht auf etwas einzahlt, das mir gehört.
In einem Startup ist nie alles fertig. Es wurde nicht weniger, es wurde mehr. Mehr Verantwortung, mehr Themen, mehr Erreichbarkeit. Ich habe für den Traum von jemand anderem gebrannt, während mein eigener auf dem Schreibtisch lag und wartete. AERVION® wuchs, die Bestellungen wurden mehr, die Aufgaben auch. Und ich hatte immer weniger Zeit dafür.
Irgendwann war klar, dass das so nicht weitergeht. Ich konnte nicht zwei Sachen halb machen und erwarten, dass eine davon groß wird. Entweder ich gebe AERVION® die Zeit, die es braucht, oder ich lasse es sein.
Anfang 2026 habe ich die Entscheidung getroffen.
Ich habe gekündigt.
Heute
Aus dem Feierabendprojekt ist eine Marke geworden. Wir konnten viele große Sportevents begleiten, tolle Menschen kennen lernen und starke Projekte planen.
Heute gibt es Kunden, die nachbestellen, und das ist bis heute das ehrlichste Feedback, das es gibt.
Und jedes Mal, wenn mir jemand schreibt „Danke, endlich kann ich wieder durchschlafen", weiß ich genau, wofür ich das mache.
Heute steht AERVION® für freie Atmung, erholsamen Schlaf und volle Leistung im Training. Entwickelt aus eigener Erfahrung, mit dem Anspruch, anderen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Der Weg war steinig, und ich will ihn nicht schöner machen, als er war. Es gab teure Fehler, Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde, und Menschen, die dabei waren und heute nicht mehr dabei sind. Es gab Höhen, an denen ich abends im Auto saß und einfach nur gegrinst habe, und Tiefen, an denen ich nicht wusste, wie es weitergeht.
Heute bin ich froh über jeden einzelnen dieser Schritte. Die harten haben mich am meisten gelehrt.
Für AERVION® stehe ich mit meinem Namen.